Archiv für April 2013

Wohnungsnot: Die Not der Einen wird zu den Profiten der Anderen!

Es ist unstrittig, Menschen mit niedrigem Einkommen haben es auch in Bremen immer schwerer eine Wohnung zu finden. Allein, es liegt nicht an zu wenigen Wohnungen und Häusern, die angeboten werden. Die Eintrittspreise, sprich die Mieten sind zu hoch. Entweder die geforderten Bruttokaltmieten (ohne Heizkosten) liegen über den Grenzen die im Rahmen von Hartz IV oder Grundsicherung von den Ämtern übernommen werden oder aber der Niedriglohn oder die Minirente reicht zur Finanzierung der Wohnung nicht aus. Drastisch zeichnet sich dieses Bild in den innerstädtischen Stadteilen. Ob im Viertel, östliche Vorstadt, Neustadt oder Findorff – mit Hartz IV oder Niedriglohn geht nichts mehr. Somit entstand über Jahre der Trend der sozialen Entmischung. Menschen mit Niedriglohn und Hartz IV zogen an die Stadtränder. Aber jetzt ist der Preisanstieg auch in Blumenthal und Huchting angekommen. Auch dort wird die Wohnungssuche zur Glückssache. Die Folgen sind oftmals von außen nicht sichtbar. Schlafen auf der Couch bei Freunden wird insbesondere von jüngeren Menschen über Jahre praktiziert, oder Ehepaare mit vier Kindern stapeln sich in Wohnungen mit drei Zimmern und 65 qm. Kellerlöcher, Schimmelbuden und Verschläge unter Dächern sind wieder vermietbar. Obdachlose auf der Straße sind nur der sichtbare im Promillebereich anzunehmende Teil der Betroffenen.
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„Hör mir auf mit Miete!“

Auf­ruf zur au­to­no­men 1.​Mai Demo in Ol­den­burg

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