Archiv für Februar 2014

Unterschriften gegen Bahnhofs-Bebauung

Die „Bremer Bahnhofsplatz-Initiative“ (BBI) hat am Freitag eine Liste mit knapp 5.400 Unterschriften an Bürgerschaftspräsident Christian Weber (SPD) übergeben. Sie verlangt den sofortigen Baustopp auf dem Gelände und neue Planungen unter Einbeziehung der BürgerInnen. Die Linksfraktion der Bürgerschaft unterstützt die Bebauungsgegner und fordert, dass städtische Mietzusagen zurückgezogen werden und der Grundstücks-Verkauf rückgängig gemacht wird. Auf dem Gelände sollen zwei Geschäfts-Hochhäuser gebaut werden, in denen auch die Baubehörde untergebracht werden soll.

TAZ 22.02.2014

[B] Hausprojekt Rigaer Str. 94 zur Hauskaufdiskussion

Wie einigen bereits durch die Berliner Gerüchteküche bekannt ist, bestand für das momentane Kollektiv der R94 das Angebot des Vermieters, ihr Haus über den deutschen Zweig der schweizer Edith Maryon Stiftung zu kaufen. Diese hätte ihm das Grundstück abgekauft, während wir, beispielsweise mit dem Miethäusersyndikat, das Haus erworben hätten.

Dieses Angebot haben wir nach etlichen Stunden der Diskussion abgelehnt. Wir sind uns bewusst, dass unsere Entscheidung nicht für jede_n nachvollziehbar ist, vor allem nicht auf den ersten Blick. Daher dieses kurze Papier, in welchem wir einige Beweggründe für unsere Entscheidung darlegen wollen. Natürlich können und werden wir nicht alle Aspekte beleuchten, dieser Text ist eine Stellungnahme unsererseits und keine Rechtfertigung . Wichtig ist zudem, dass es innerhalb des Hauses verschiedene Positionen zu dem Thema gab und gibt, wir aber alle hinter der Entscheidung, dass Haus zumindest vorerst nicht zu kaufen, stehen. Teilweise beziehen wir uns in diesem Text konkret auf die von uns angeregte, öffentliche Diskussionsveranstaltung zum Thema in der Kadterschmiede am 15. Januar 2014 .
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„Lebendige Stadtteile brauchen viele Nutzer“

Anna-Lisa Müller von der Universität Bremen hat erforscht, wie europäische Städte auf Kreativität setzen, um sich weiterzuentwickeln. Sara Sundermann hat mit ihr darüber gesprochen, was sich in der Überseestadt bewegt und wieso viele Städte Kulturschaffende anlocken und halten wollen.
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Bauherren und Anwohner diskutieren

Rewe-Projekt im Buntentor

Buntentor. Die Höhen der beiden Neubauten, die Abstände zu den Nachbarn, die Verkehrsführung sowie Lärmschutz – die Liste der offenen Fragen von Anwohnern des geplanten Neubauprojektes auf dem Rewe-Gelände am Buntentorsteinweg ist lang. Während eines Ortstermins haben sich die Bauherren der Firma Justus Grosse zu einer Diskussion mit Nachbarn und Lokalpolitikern bereit erklärt. Im Zentrum der Kritik: Die Dimension des Wohnungsbauprojektes sei zu groß.
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Squatting Days 2014 in Hamburg

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Kommt zu den Squatting Days 2014 in Hamburg!

Vom 27. bis 31. August werden wir gemeinsam Hausbesetzungen zum Thema machen. Lasst uns Erfahrungen austauschen, diskutieren, um die Häuser ziehen und Aktionen starten.

Die Gründe für Besetzungen sind zahlreich und unterschiedlich: Um unbezahlbaren und steigenden Mieten etwas entgegenzusetzen, einen drohenden Abriss zu verhindern, aus der Notwendigkeit für neue, selbstverwaltete und unkommerzielle Räume, zum Wohnen, für Atelierräume, Werkstätten, Kulturzentren und vieles, vieles mehr.

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„Kein weicher Standortfaktor“

Der Verein „Zuckerwerk“ sucht seit zwei Jahren einen Ort für Ateliers und Techno-Club. Im Interview erzählt ein DJ, was das mit „Gentrifizierung“ zu tun hat.

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Wien: Pizzeria Anarchia, dringender Aufruf zur Unterstützung und Solidarität

Die Pizzeria Anarchia ist ein Hausprojekt in Wien, das seit etwas mehr als 2 Jahren exisitert. Das Haus muss gerichtlich angeordnet bis zum 5. Februar verlassen werden. Die Pizza Anarchia ruft zum Widerstand gegen die angekündigte Räumung auf und hofft auf breite Unterstützung. Hier gibt es den Aufruf mehrsprachig als Pdf.

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„Das Wort Kiez macht alles kaputt“

Seit Jahrzehnten wohnt Familie A. in Kreuzberg. Nach einem Rechtsstreit mit dem Vermieter muss sie nun ausziehen – wenn sich nicht doch noch was machen lässt.


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Streit um den Holzhafen

Kulturklub Zuckerwerk

Bremen. Sie wünschen sich einen Ort für Ateliers und Elektromusik: Eine Gruppe junger Kreativer sucht seit zwei Jahren vergeblich nach einem Raum in der Stadt. Nun hat sie im Holzhafen ein Gebäude entdeckt, das geeignet scheint. Doch die Betriebe im Umfeld wehren sich. Sie sorgen sich um ihr Gewerbegebiet. Gerungen wird um die Zukunft des alten Hafens.

Zwerk
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Die Stadt und die Fabrik

Kämpfe um urbane Freiräume und klassische Betriebskämpfe„Ein Problem nach dem anderen“ oder „zusammen mehr erreichen“?

Die Stadt als Ort und Gegenstand von sozialen Protestbewegungen ist Ausgangspunkt vieler aktueller Kämpfe. Themen sind steigende Mieten, Zwangsräumungen, Kommerzialisierung der öffentlichen Räume, die aktuellen Kämpfe von Flüchtlingen auf den Plätzen, die Ausrichtung der Stadt auf Citymarketing sowie die generelle Inwertsetzung des ganzen Lebens. Weltweit sind Kämpfe um die Stadt aktuell. So zum Beispiel, wenn WanderarbeiterInnen in China ihren Aufenthalt in den Städten nicht mehr auf die Zeiträume begrenzen wollen, in denen es Arbeit für sie gibt.
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